Stiftung Gemeinsam Handeln

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Die Preisträger*innen bei der Preisverleihung 2018

Ausgezeichnete Vereine und Initiativen

Die Stiftung Gemeinsam Handeln und Der Paritätische NRW vergeben seit 2016 alle zwei Jahre den Engagementpreis für ehrenamtliches Engagement in der sozialen Arbeit. Interessierte Vereine und Organisationen können sich von den Gewinner*innen der Vorjahre inspirieren lassen: Sie sind gelungene Beispiele für die erfolgreiche Akquise und Bindung von ehrenamtlich Engagierten und ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.

Engagementpreis 2016: Innovative Projekte im Fokus

Der erste Engagementpreis legte den Fokus auf Innovation: Gesucht wurden beste Beispiele aus der Praxis, in denen innovative Projekte zur Gewinnung von neuen Engagierten durchgeführt werden.

Der erste Preis, prämiert mit 4.000 Euro, ging an den Verein Abenteuerkiste e. V. in Greven. In der Abenteuerkiste engagieren sich Kinder und Jugendliche für andere Kinder. Der Verein schafft es immer wieder aufs Neue, junge Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern und einen Teil ihrer Freizeit in freiwilliges Engagement zu investieren. Einer der Erfolgsfaktoren ist dabei die enge Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Kooperationspartnern.

Den zweiten Preis (3.000 Euro) erhielten die Lebensfreunde Marl, die sich in der Selbsthilfe für Menschen mit Depressionen, Traumata und Angsterkrankungen sowie deren Angehörige engagieren. Die Gruppenmitglieder treffen sich regelmäßig, um miteinander über ihre Erkrankungen zu reden und sich selbst und anderen dabei zu helfen, mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Der dritte Preis (2.000 Euro) wurde an den Verein Dampfross in Steinfurt vergeben. Er betreibt eine offene Generationswerkstatt, in der junge und alte Menschen zusammenkommen. Die Werkstatt verbindet den Lernraum Schule und das außerschulische Lernen miteinander und stärkt den Austausch zwischen den Generationen. 


Engagementpreis 2018: Junges Ehrenamt im Fokus

Mit dem Engagementpreis 2018 wurden drei Projekte, in denen es besonders gut gelungen ist, speziell junge Menschen (bis 27 Jahre) für ein Ehrenamt zu begeistern. Erstmalig wurde zudem ein Sonderpreis vergeben. 

Das Projekt „Biografiewerkstatt zum Thema Migration und Flucht mit Jugendlichen und NS-Überlebenden“ des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte erhielt den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis. Der Verein bringt Schüler*innen, junge Geflüchtete und Überlebende der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zusammen.

Der Verein Wuppertaler Individualpädagogische Projekte e.V. (WIP) ist für das Projekt „Kulturelle Paten“ (KuPa) mit dem zweiten Preis (3.000 Euro) ausgezeichnet worden. Die KuPa sind Jugendliche, die sich in der eigenen Schule für ihre neu zugewanderten Mitschüler*innen einsetzen.

Den dritten Preis (2.000 Euro) erhielt der Verein KuBus e. V. für das Projekt „LEA-Leseklubs und mehr¬Sinn Geschichten“. Dort treffen sich jüngere und ältere Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen auf Augenhöhe.

Erstmalig vergab der Paritätische NRW auch einen Sonderpreis (2.000 Euro). Dieser ging an das Projekt SCHLAU Duisburg, das in Schulen Aufklärungsarbeit zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt leistet.

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